Ein Name für das Unternehmen

Von am 13. Oktober 2011 | 0 Kommentare »

Ich werde Selbstständig mit High on Business

Heute will ich meine Erfahrungen beim finden eines passenden Namens für ein Unternehmen teilen. Dieser Artikel ist der Auftakt zu einer Reihe von Artikeln zum Thema “Branding”.

Jede Firma braucht einen Namen. Auch jedes Produkt braucht einen Namen. Und ob man es glauben möchte oder nicht, das Finden eines passenden Namens gestaltet sich oft schwieriger als man glaubt.

Die wichtigsten Eckpunkte

Der Name sollte einfach zu buchstabieren und entsprechend leicht auszusprechen sein. Es schadet auch nicht, wenn der Name leicht zu merken ist. Schließlich soll das Word-Of-Mouth Marketing ja ohne Probleme funktionieren.

Im Jahr 2011 gibt es allerdings noch mehr wichtige Faktoren die man beachten sollte: Gibt es für meinen Namen eine freie Domain? Auch mit passender Top-Level-Domain? Als wir auf Namensfindung für unsere Projekte waren, wurden einige der geplante Namen verworfen weil es einfach keine passende Domain gab. Das gleiche gilt auch für Accountnamen auf Twitter, YouTube usw.

Ein persönlicher Name

Der erste Vorteil bei einem persönlichen Namen wie z.B. “Jürgen Brüder” ist, dass man ihn schon hat. Man muss also nicht lange überlegen. Der eigene Name ist auch relativ “einzigartig” und sollte damit bei Domains usw. nicht besonders viele Probleme bereiten. Außerdem ist der Namen auch beschreibend für das Unternehmen wenn man ihn mit der Banche erweitert: “Jürgen Brüder – Web Entwickler und UI-Designer”. Schon besser. Auch auf Google hat man mit dem eigenen Namen oft mehr Glück als mit einem “erfundenen”.

Nachteile gibt es dafür natürlich auch: Sollte das Unternehmen einmal mehrere Personen umfassen oder gar Expandieren ist ein persönlicher Firmennamen plötzlich nicht mehr so gut geeignet. Außerdem drückt der Name keinerlei Emotionen oder Markenwerte aus.

Ein unpersönlicher Name

Ein erfundener Name kann sehr viel Kreativität ausdrücken und vor allem “catchy” sein. Ein solcher Name kann auch viel besser die Werte der Marke bzw. des Unternehmens ausdrücken als ein persönlicher Name. Außerdem kann der Name auch direkt Hinweise auf die Tätigkeit des Unternehmens geben. Ein gutes Beispiel dafür ist “Telekom”. Ein unpersönlicher Name ist auch viel besser für eine spätere Expansion geeignet.

Allerdings ist es wesentlich schwieriger einen Namen zu finden der “einzigartig” ist. Das schlägt sich sofort in Domain- und Social-Media-Account-Verfügbarkeit nieder. Man braucht also jede Menge Kreativität beim finden.

Der beste Weg zum Namen

Das Beste ist, dass man sich mal hinsetzt uns sich die wichtigsten Begriffe aufschreibt die ein Kunde mit der eigenen Marke assoziieren soll. Solche Begriffe könnten sein “Design”, “Service”, “schnell” usw. Danach kann man Wörter brainstormen die in Verbindung mit diesen Begriffen stehen.

Jetzt kann man seinen Namen aus dem Pool der gefundenen Begriffe kombinieren. Wenn man dann ein paar Namen gefunden hat, sollte man Google anwerfen und schauen ob man mit diesen Namen gute Chancen hat einen möglichst hohen Rang zu erhaschen. Die drei besten Namen schreibt ihr in eine E-Mail und sendet diese an eure Freunde, potentielle Kunden usw. Das Feedback sollte helfen den passenden auszuwählen. Selbstverständlich könnt ihr auch uns hier jederzeit eure Ideen senden. Wir geben euch gerne Feedback!

Habt ihr eine eigene Strategie zur Namensfindung entwickelt? Lasst es uns wissen. Schreibt einen Kommentar!

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Kategorie: BrandingSelbstständig

Über Jürgen Brüder

Jürgen Brüder ist ein Unternehmer und Web Entwickler aus Graz, Österreich. Er liebt es Ideen in erfolgreiche Geschäftsmodelle zu verwandeln und ist gerade deswegen ein begeisterter Unternehmer. Mehr über Jürgen Brüder

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